Mindful Ontspannen

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Chronische Schmerzen behandeln
Pain Reprosessing Training mit Susan
Chronische Schmerzen ohne Diagnose
Du hast alles schon probiert
Vielleicht kennst du das:
Du warst bei Ärzten, Therapeuten, hast Übungen gemacht, Medikamente ausprobiert…
Und trotzdem bleibt der Schmerz.
Oder er kommt immer wieder zurück.
Das ist frustrierend.
Und irgendwann beginnt man zu zweifeln:
„Was stimmt nicht mit mir?“
Ich möchte dir etwas Wichtiges sagen:
Dein Schmerz ist real.
Und: Du bist nicht kaputt.
Auch wenn keine klare körperliche Ursache gefunden wird, bedeutet das nicht, dass „nichts da ist“.
Es bedeutet oft nur, dass wir an der falschen Stelle suchen.
Was viele nicht wissen
Schmerzsignale laufen oft automatisch
Gerade bei chronischen Schmerzen (ohne klare Krankheit im Hintergrund) passiert oft Folgendes:
Der ursprüngliche Auslöser ist längst vorbei
(z. B. eine Verletzung), aber das Nervensystem hat sich den Schmerz „gemerkt“ und produziert ihn weiter — aus Vorsicht. „Nur für den Fall.“
Das passiert nicht bewusst.
Und du machst nichts falsch.
Manchmal entstehen Schmerzen sogar ganz ohne körperliche Ursache:
-
nach stressigen oder emotional schweren Zeiten
-
bei anhaltender Anspannung
-
wenn das System lange im „Alarmmodus“ war
Der erste Schritt zur Heilung ist, dass du verstehst, wie und warum Schmerzen entstehen.
Das ist quasi Teil 1 der Behandlung. Unten findest du mehr Infos.
Praktisch
Wie Pain Reprocessing helfen kann
Wenn das Nervensystem gelernt hat, Schmerz zu erzeugen, kann es auch lernen, die Signale wieder korrekt zu interpretieren.
Das ist keine Theorie — das ist Neuroplastizität.
Die Pain Reprocessing Therapy (PRT) arbeitet genau an diesem Punkt:
-
Sie hilft deinem Nervensystem zu erkennen, dass keine Gefahr mehr besteht
-
Sie löst die Verbindung zwischen Schmerz und Angst
-
Sie arbeitet nicht nur mit Gedanken, sondern auch mit dem Unterbewusstsein und Körperwahrnehmung
-
Sie unterstützt dich dabei, wieder Vertrauen in deinen Körper zu entwickeln
Viele Menschen erleben dadurch eine deutliche Reduktion ihrer Schmerzen —
oder sogar vollständige Schmerzfreiheit.
Heilung bedeutet hier nicht „noch mehr kämpfen“.
Sondern lernen, wie dein System funktioniert — und es sanft neu auszurichten.
Ich begleite dich dabei Schritt für Schritt.
Wie und warum Schmerzen entstehen
Und warum sie manchmal bleiben
Schmerz ist ein Alarmsignal
Schmerz ist erstmal etwas Gutes.
Er ist ein Alarmsignal deines Körpers.
Aber:
Nicht jeder Schmerz bedeutet, dass wirklich etwas beschädigt ist.
Dein Nervensystem entscheidet
Dein Nervensystem bewertet ständig:
👉 Ist das gerade gefährlich – oder nicht?
👉 Muss ich Alarm schlagen?
Und daraus entsteht Schmerz.
Mal stärker, mal schwächer.
Das Problem:
Dein Gehirn selbst kann nicht unterscheiden, ob wirklich eine Verletzung da ist — oder nicht. Es kann nur warnen.
Wenn Schmerz bleibt
Den ganzen Tag verarbeitet dein Nervensystem Eindrücke.
Bewegung, Gedanken, Gefühle, Erinnerungen.
Dann passiert Folgendes:
-
Es erinnert sich (unbewusst): „Das hat schon mal wehgetan“
-
Es schlägt schneller Alarm bei Stress, Angst oder Anspannung.
Wie ein Rauchmelder, der schon bei Dampf aus der Dusche losgeht. Weil die Gefahr ja quasi schon bestätigt ist durch die Anspannung.
Darum schmerzt es mehr bei Stress und Anspannung.
Gelernter Schmerz
Gerade bei chronischen Schmerzen (ohne klare Krankheit im Hintergrund)
passiert oft Folgendes:
Der ursprüngliche Auslöser ist längst vorbei (z. B. eine Verletzung oder eine belastende Zeit)
👉 aber das Nervensystem hat sich den Schmerz „gemerkt“ und produziert ihn weiter — aus Vorsicht.
„Nur für den Fall.“
Das passiert nicht bewusst.
Und du machst nichts falsch.
Schmerz und Körperzustand
Es gibt viele Menschen mit z. B. Bandscheibenvorfällen oder Arthrose,
die keine Schmerzen haben.
👉 Das zeigt: Schmerz und Körperzustand sind nicht immer gleich.
Erste Schritte
Wenn du regelmäßig Schmerzen hast, ist es sinnvoll, das ärztlich abklären zu lassen. Einfach, um sicherzugehen, dass nichts Ernstes dahintersteckt.
Wenn körperlich alles in Ordnung ist, kannst du dich fragen:
-
Sorge ich gut für mich?
-
Bekommt mein Körper genug Ruhe, Bewegung und Schlaf?
-
Fühlt sich mein System eher sicher – oder ständig unter Druck?
Die gute Nachricht
Wenn dein Nervensystem gelernt hat, schneller Alarm zu schlagen,
kann es auch wieder lernen, sich zu beruhigen.
👉 Schmerz ist kein „Defekt“
👉 sondern ein veränderbarer Prozess
Und genau da setzt die Arbeit an.
Ich werde die deutsche Seite noch verbessern. Im Moment könnt ihr mir einfach mailen mit Fragen:
Wie nun weiter
Schau dich online auf YouTube oder im Buchladen um zum Thema Schmerzedukation (Pain Neuroscience Education).
Sie ist wirklich der Kernbaustein des Genesungsprozesses.
👉Ein Buchtipp:
Wege aus dem Schmerz von Alan Gordon
Er war einer meiner Lehrer und kennt den Teufelskreis der chronischen Beschwerden. Das Buch ist leicht und unterhalsam geschrieben. Es soll Patienten geben, die nur durch's Lesen geheilt wurden.
👉Auf YouTube gibt es tolle Erklärungsvideos.
👉Auch von Howard Schubinger habe ich sehr viel gelernt. Sein Buch heisst: Unlearn your pain